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CLAAS Stiftung - Vier Stipendien und vier Bonuspreise

Acht Nachwuchstalente der Landtechnik hatte die CLAAS Stiftung in den Technoparc eingeladen, um sie mit Stipendien und weiteren Preisen auszuzeichnen. Die jungen Preisträger präsentierten ihre Projekte in kurzen Vorträgen. Außerdem feiert die CLAAS Stiftung ihren 10. Geburtstag.

Preisträger und Mitglieder des Kuratoriums sowie der Jury versammelten sich nach der Preisverleihung zum Fototermin.

Helmut Claas enthüllte das neue Logo der CLAAS Stiftung, das anlässlich des zehnjährigen Jubiläums gestaltet worden war.

Vor dem Kuratorium, der Jury und zahlreichen Gästen ging Stiftungs-Geschäftsführer Uwe Lütkeschümer auf die Entwicklung der CLAAS Stiftung ein: „In den letzten zehn Jahren haben wir 80 Stipendien und Preise für Studenten mit einem Gesamtwert von über 180.000 € vergeben.“

Uwe Lütkeschümer, Geschäftsführer der CLAAS Stiftung, sprach über die Entwicklung von der Gründung im Jahr 1999 bis heute.

Die Förderpreise als „Helmut Claas-Stipendium“ wenden sich an Studierende der allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen sowie der betriebswirtschaftlichen Fächer. Der Vorsitzende des Kuratoriums der CLAAS Stiftung, Helmut Claas, vergab in diesem Jahr die Preise für herausragende Studienarbeiten an acht Studierende aus Deutschland, Kanada und Russland.

Mit dem ersten Preis, einem Stipendium in Höhe von 400 € monatlich über 12 Monate, wurde Joachim Pförtner (Universität Stuttgart) ausgezeichnet. Er hatte sich in seiner Arbeit  mit dem Thema „Modellierung einer Traktorkabine mit Federung als Mehrkörpermodell in SIMPACK“ beschäftigt, um den Fahrkomfort von Traktoren zu verbessern. Mit dem Thema Energiegewinnung unter dem Titel „Ökonomische Analyse von Synthesegasanlagen“ gewann Maximilian Birle (Technische Universität München) den zweiten Preis, ein Stipendium von 300 € monatlich über 12 Monate. Landwirtschaftliche Bodenbearbeitung war das Thema von Andreas Silies (Universität Hannover / TU Braunschweig). Seine Studienarbeit „Entwicklung eines Konzeptes für einen Versuchsstand zur Reibkraftuntersuchung von Bodenbearbeitungswerkzeugen unter dem Einfluss von Ultraschallanregung“ wurde mit dem dritten Preis, 250 € über 12 Monate, ausgezeichnet. Den vierten Preis, 200 € über 12 Monate, gewann Frank Hausdörfer (TU Braunschweig) für seine Studienarbeit mit dem Thema „Modellierung einer Überladevorrichtung für einen autonomen Feldroboter“. 

Über die Jahresstipendien hinaus wurden vier Bonuspreise über einmalig je 1.000 € vergeben. Stephanie Müller (Universität Kassel) erhielt einen Bonuspreis für ihre Bachelorarbeit über „Entwicklung, Bau und Erprobung eines Wühltroges zur Ermöglichung eines artgerechteren Nahrungsaufnahmeverhaltens für einstreulos gehaltene Mastschweine“. Nicolas Dubuc (Mc Gill University, Quebec / Kanada) wurde für seine Bachelorarbeit, die sich mit dem Thema Pflügen beschäftigt, ausgezeichnet. Markus Hubel (FH Aalen) erhielt einen Bonuspreis für seinen Projektvorschlag „Früherkennung mechanischer Defekte in Mähdreschern“. Irina Goncharova (Kuban Universität, Krasnodar / Russland) gewann ebenfalls einen Bonuspreis für ihre Arbeit „Steigerung der Produktivität der Maisvollerntemaschinen “.

Die Feielichkeiten fanden im Harsewinkler Technoparc statt, wo die Preisträger viel Applaus für ihre Vorträge ernteten.

Die CLAAS Stiftung arbeitet mit einer Jury aus internationalen Experten der Agrarwissenschaft zusammen und kooperiert mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland. Das Stiftungskapitel beträgt heute 6,0 Mio. €. Neben dem Helmut Claas-Stipendium unterstützt die CLAAS Stiftung auch internationale Forschungsprojekte an Hochschulen und fördert Initiativen an Schulen, bei denen die Schüler für Naturwissenschaften und Technik begeistert werden sollen.

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